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Wenn es passiert ist

Abwasser im Keller

Nach einem Starkregen steht Wasser im Keller, und es riecht nicht nach Regen. Dann ist die wahrscheinlichste Ursache ein Rückstau aus dem öffentlichen Kanal: Das Netz kann kein weiteres Wasser aufnehmen, das Abwasser sucht sich den nächsten tiefer gelegenen Weg, und der führt über die Ablaufstellen im Keller ins Gebäude.

Bei akutem Wasserschaden erreichen Sie uns telefonisch: 07144 1308415, Mo–Do 7–17 Uhr · Fr 7–13 Uhr. Was in welcher Reihenfolge zu tun ist, steht ausführlich im Ratgeber Wasser im Keller – was jetzt?

Zuerst die Sicherheit

  • Keine elektrischen Geräte in überfluteten Bereichen bedienen. Strom für die betroffenen Räume abschalten lassen.
  • Direkten Kontakt mit dem Wasser vermeiden. Abwasser aus dem Kanal ist keimbelastet.
  • Nichts wegräumen, bevor der Schaden dokumentiert ist. Machen Sie Fotos, auch von Wasserstandsmarken.
  • Versicherung informieren und den Schaden melden.

Rückstau oder etwas anderes?

Nicht jedes Wasser im Keller kommt aus dem Kanal. Für die Unterscheidung hilft die Frage, wo das Wasser zuerst stand.

Spricht für Rückstau: Das Wasser tritt aus den Ablaufstellen selbst aus, also aus Bodenablauf, WC, Dusche oder Waschmaschinenanschluss. Es fällt zeitlich mit Starkregen zusammen oder tritt auf, wenn im Netz eine Störung vorliegt.

Spricht für andere Ursachen: Wasser dringt durch Wände, Bodenfugen, Kellerfenster oder Lichtschächte ein, oder eine Leitung im Haus ist undicht oder verstopft.

Einsatzfahrzeug von MBK-Scharf mit geöffneter Ausrüstungsseite
Für die Ursachensuche kommen wir mit der nötigen Technik ins Haus.

Sicher unterscheiden lässt sich das erst bei der Untersuchung vor Ort, oft mit einer Kamerabefahrung der Leitungen. Rohrreinigung, Kanalinspektion und Sanierung gehören zum übrigen Leistungsspektrum des Betriebs: MBK-Scharf in Marbach am Neckar.

Und beim nächsten Mal?

War es Rückstau, hilft Trocknen und Aufräumen nur bis zum nächsten Starkregen. Die eigentliche Frage lautet, welche Ablaufstellen unterhalb der maßgebenden Rückstauebene liegen und wie sie gesichert werden können.

Je nach Nutzung kommt ein Rückstauverschluss, eine Hebeanlage oder eine Hybridlösung infrage. Den Vergleich finden Sie unter Rückstauverschluss oder Hebeanlage, den Ablauf einer Nachrüstung unter Rückstausicherung nachrüsten.

Wenn bereits eine Anlage vorhanden war und trotzdem Wasser kam, gehört sie geprüft. Ablagerungen, gealterte Dichtungen oder eine Anlage, die nicht mehr zur heutigen Nutzung passt, sind häufige Gründe. Siehe Wartung und Funktionsprüfung.

Wer haftet?

Wer für einen Rückstauschaden haftet, hängt vom konkreten Einzelfall ab: von den örtlichen Entwässerungsregelungen, der Ursache des Schadens und dem bestehenden Versicherungsschutz. Grundstückseigentümer müssen grundsätzlich prüfen, wie Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene geschützt werden müssen. Eine verbindliche rechtliche oder versicherungsrechtliche Bewertung können wir nicht übernehmen. Was wir können: die technische Situation einschätzen und eine passende Lösung vorschlagen.

Häufige Fragen nach einem Wasserschaden

Woran erkenne ich, dass es Rückstau war?

Typisch ist, dass das Wasser aus den Ablaufstellen selbst kommt und nicht von außen eindringt. Häufig fällt es mit Starkregen zusammen. Sicher unterscheiden lässt sich das erst bei der Untersuchung vor Ort.

Was soll ich als Erstes tun?

Sicherheit geht vor: keine elektrischen Geräte in überfluteten Bereichen bedienen, Strom abschalten lassen, Kontakt mit Abwasser vermeiden. Danach den Schaden dokumentieren und die Versicherung informieren.

Zahlt die Versicherung?

Das hängt vom Einzelfall ab, von der Ursache und vom bestehenden Versicherungsschutz. Eine verbindliche versicherungsrechtliche Bewertung können wir nicht übernehmen.

Damit es nicht wieder passiert

Schicken Sie uns Ihre Angaben und, wenn vorhanden, Fotos vom Schaden. Wir prüfen die Situation und melden uns mit einer ersten Einschätzung.

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